Stellungnahme Muster: So schreiben Sie ein Statement

Aktualisiert am 18. Juni 2020 von Ömer Bekar

Infos und Tipps zu Stellungnahme Muster
Für eine Stellungnahme gibt es kein einheitliches, allgemein gültiges Muster.

Eine Stellungnahme soll einerseits die eigene Haltung zu einem bestimmten Thema wiedergeben und andererseits den Standpunkt mit schlüssigen Argumenten untermauern. Es geht es also nicht nur darum, Stellung zu beziehen. Vielmehr soll der Ansprechpartner die Position nachvollziehen können und bestenfalls von dieser Meinung überzeugt werden. Deshalb lebt eine Stellungnahme von starken Argumenten. Allerdings gibt es nicht nur die eine, einzige Stellungnahme nach einem festen Muster. Wie eine Stellungnahme geschrieben wird, hängt vielmehr vom Anlass ab. Trotzdem haben wir natürlich Infos und hilfreiche Tipps für Sie, wie Ihnen ein überzeugender Text gelingt.

Für Schülerinnen und Schüler steht im Deutsch-Unterricht immer mal wieder eine Stellungnahme auf dem Programm. Doch auch später kann es notwendig werden, dass Sie schriftlich oder mündlich Stellung beziehen. Das gilt für den Beruf genauso wie für den Alltag.

Das Ziel einer Stellungnahme ist, dass Sie Ihre Ansichten zu einem Sachverhalt erklären und Ihren Standpunkt anderen Personen verständlich und überzeugend vermitteln.

Dabei gibt es die Stellungnahme in verschiedenen Varianten. So kann eine schriftliche Stellungnahme zum Beispiel in Form eines Kommentars, einer Beschwerde oder eines Vorschlags daherkommen. Genauso kann sie ein Leserbrief, eine Bitte oder eine Aussage nach einem Schadensfall sein.

Eine mündliche Stellungnahme wird auch als Statement bezeichnet. Sie kommt vor allem in Diskussionen und bei Debatten zum Tragen.

Das kennzeichnet eine Stellungnahme

Wenn Sie zu einem Thema bestimmte Ansichten haben oder sich eine Meinung dazu bilden, nehmen Sie damit bereits eine Position ein. Selbst wenn Sie nur kurz anmerken, dass Ihnen etwas gefällt oder Sie etwas nicht gut finden, haben Sie dadurch schon Ihre Meinung geäußert und somit Stellung bezogen.

Eine Stellungnahme im engeren Sinne geht aber über die reine Äußerung einer Meinung hinaus. In der Schule versteht sie sich als eine Vorstufe der Erörterung. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Stellungnahme lernen und üben, zu argumentieren.

Beim Schreiben einer Stellungnahme genügt es deshalb nicht, wenn Sie nur Ihre Ansichten vermitteln. Vielmehr brauchen Sie erst einmal eine These (Behauptung). Diese These müssen Sie anschließend mit Argumenten ausarbeiten.

Zunächst stellen Sie also eine These auf, die Ihren Standpunkt zum Ausdruck bringt. Im nächsten Schritt suchen und formulieren Sie Argumente für Ihre These. Dabei sollen die Argumente Ihre Position verdeutlichen, Ihre Sicht der Dinge erklären und Ihre Ansichten nachvollziehbar machen.

Ihr Ziel ist, Ihren Standpunkt so schlüssig und plausibel zu begründen, dass Sie am Ende einen Dritten von Ihren Ansichten überzeugen oder eine These, die Sie für falsch halten, entkräften.

5 Schritte beim Schreiben einer Stellungnahme

Da eine Stellungnahme verschiedene Formen haben kann und aus unterschiedlichen Anlässen geschrieben wird, gibt es kein pauschales Muster. Einen Kommentar zu einem Beitrag werden Sie anders verfassen als einen Leserbrief und eine Beschwerde an ein Unternehmen anders als eine Erklärung für eine Versicherung nach einem Unfall.

Doch auch eine Stellungnahme basiert auf dem klassischen Aufbau aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Innerhalb dieses Schemas schreiben Sie die Stellungnahme dann so, wie es am besten zum jeweiligen Kontext passt. Dabei wiederum hat es sich bewährt, wenn Sie in fünf Schritten vorgehen.

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1. Den Standpunkt klären und Informationen zusammentragen

Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, in welchem Zusammenhang Sie die Stellungnahme schreiben. Außerdem sollten Sie sich klar machen, an wen sich Ihre Stellungnahme richtet. Beim Schreiben dürfen Sie weder den Sinn und Zweck Ihres Textes noch den Empfänger aus dem Blick verlieren.

Wenn sich Ihre Stellungnahme auf einen anderen Text bezieht, sollten Sie diesen aufmerksam und sorgfältig lesen. Welche Aussagen sind darin enthalten? Was ist seine Kern-Botschaft? Welche Argumente führt der Autor auf? Nachdem Sie den Text inhaltlich erfasst und komplett verstanden haben, wählen Sie die Aussage oder Passage aus, zu der Sie Stellung nehmen wollen.

Gibt es keine Textvorlage, befassen Sie sich mit dem Thema. Was fällt Ihnen zu dem Sachverhalt ein? Welche Ansichten vertreten Sie? Wie sehen Sie die Sache?

Haben Sie Ihren Standpunkt für sich abgeklärt, suchen Sie sich möglichst viele Informationen zu dem Thema zusammen. Das geht am besten, wenn Sie die sogenannten W-Fragen beantworten. Diese lauten Was, Wer, Wann, Wo, Wie und Warum.

2. Argumente suchen

Als nächstes brauchen Sie Argumente, die Ihren Standpunkt stützen. Da es in Ihrer Stellungnahme um Ihre persönliche Meinung geht, können und sollen die Argumente Ihre eigenen Ansichten wiedergeben. Deshalb müssen Sie sich auch nicht auf reine Daten und Fakten konzentrieren. Stattdessen darf gerne Ihre individuelle Haltung einfließen.

Haben Sie ein paar Argumente gefunden, sortieren Sie diese nach ihrer Stärke. Dabei beginnen Sie mit dem schwächsten und enden mit dem stärksten Argument. Auf die Argumente als solches gehen wir gleich noch ausführlich ein.

Um die Vorbereitungen abzuschließen, können Sie sich noch überlegen, welche Erfahrungen Sie mit dem Sachverhalt gemacht haben. Diese Gedanken können Sie für den Schlussteil Ihrer Stellungnahme nutzen.

3. Die Einleitung der Stellungnahme formulieren

Nachdem Ihre Notizen gegliedert sind, können Sie sich an die eigentliche Arbeit machen. Dabei beginnen Sie mit der Einleitung.

Die Einleitung stimmt den Leser auf den Text ein und informiert ihn darüber, worum es in der Stellungnahme geht. Dazu geben Sie dem Leser die Infos an die Hand, die er für das Verständnis braucht.

Das bedeutet: Sie erklären kurz, zu welchem Thema Sie Stellung nehmen, warum Sie das tun und aus welcher Position heraus Sie das machen.

Bezieht sich Ihre Stellungnahme auf einen Text, nennen Sie auch kurz die Eckdaten zu der Vorlage. Also zum Beispiel, um was für einen Text es sich handelt, wer ihn geschrieben hat und wann und wo der Text erschienen ist.

Außerdem formulieren Sie schon in der Einleitung Ihre These. Diese führen Sie jetzt aber noch nicht weiter aus. Sie bringen nur kurz und knapp auf den Punkt, welche Position Sie vertreten.

4. Den Hauptteil der Stellungnahme schreiben

Im Hauptteil erklären und begründen Sie Ihren Standpunkt. Dafür können Sie zuerst Ihre These, die Sie in der Einleitung genannt haben, etwas weiter ausführen und näher erläutern. Anschließend bauen Sie nach und nach Ihre Argumente ein. Dadurch verdeutlichen Sie Ihre Behauptung und untermauern gleichzeitig Ihre Ansichten.

Dabei beginnen Sie Ihre Argumentation mit dem schwächsten Argument. Danach steigern Sie Ihre Begründung. Ihr bestes und stärkstes Argument präsentieren Sie zum Schluss.

Beschreiben Sie Ihre Argumente aber nicht einfach nur. Sondern überlegen Sie sich zu jedem Argument ein anschauliches Beispiel. Auf diese Weise kann der Leser Ihre Argumentation besser nachvollziehen.

Was die Argumente betrifft, so zählt nicht die Quantität, sondern die Qualität. Um Ihren Standpunkt zu verdeutlichen, brauchen Sie keine lange Liste. Nur wenige, dafür aber starke Argumente sind besser als viele schwache.

Als Faustregel gilt deshalb, dass Sie in Ihrer Stellungnahme drei Argumente nennen sollten.

Sie können natürlich auch mehr oder weniger Argumente angeben. Führen Sie nur ein oder zwei Argumente auf, könnte Ihre Argumentation aber etwas dünn und wackelig erscheinen. Im Unterschied dazu könnte sich der Leser bevormundet oder von Ihren Ansichten erschlagen fühlen, wenn Sie zu viele Argumente aufzählen.

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Hinzu kommt, dass eine Stellungnahme kein langer Roman werden soll. Es geht vielmehr darum, dass Sie auf den Punkt kommen und Ihre Ansicht zum Thema überzeugend vermitteln. Beschränken Sie sich deshalb auf die Argumente, die für Ihre Stellungnahme wesentlich sind.

5. Den Schlussteil der Stellungnahme verfassen

Im Schlussteil gehen Sie noch einmal kurz auf Ihre These ein. Sie greifen den Standpunkt aus der Einleitung auf und fassen Ihre Argumentation aus dem Hauptteil kompakt zusammen. Auf dieser Basis können Sie dann ein Fazit ziehen.

Dabei können Sie erläutern, wie Sie das Thema behandeln oder die Problematik lösen würden. Sie können dem Leser einen Vorschlag machen, eine konkrete Forderung aufstellen oder einen Appell formulieren.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie Ihre Stellungnahme mit einer rhetorischen Frage abschließen. Durch die Frage, die Sie aufwerfen und offen lassen, regen Sie den Leser nämlich dazu an, sich über seinen Standpunkt Gedanken zu machen oder zu handeln.

Die Argumente in Ihrer Stellungnahme

Eine überzeugende Stellungnahme braucht gute und schlüssige Argumente. Denn bloße Behauptungen sind schnell aufgestellt. Doch Kraft bekommt eine Behauptung erst durch eine plausible Begründung.

Dabei gibt es mehrere Arten von Argumenten. In diesem Zusammenhang wird auch von Argumenttypen gesprochen. Für Ihre Stellungnahme haben Sie folgende Typen zur Auswahl:

Fakten-Argument

Ein Fakten-Argument heißt so, weil es sich auf einen Fakt stützt. Sie begründen Ihre These also mit einer eindeutigen und unstrittigen Tatsache, für die es Belege gibt und die der Leser jederzeit prüfen kann.

Weil ein Fakten-Argument auf einer klaren Tatsache beruht, ist es sehr stark. Deshalb ist es optimal, wenn Sie die Argumentation in Ihrer Stellungnahme mit einem Fakten-Argument beenden.

Beispiel: Mit rund 83 Millionen Menschen hat Deutschland so viele Einwohner wie noch nie zuvor.

Normatives Argument

Ein normatives Argument stützt sich auf eine Norm, die allgemein anerkannt ist. Dabei kann diese Norm ein grundlegender Wert, eine Tradition, ein klassisches Denkmuster oder eine gängige Verhaltensweise sein.

Damit Ihr Argument das nötige Gewicht hat, müssen Sie aber eine Norm auswählen, die weit verbreitet, generell akzeptiert und unstrittig ist. Denn wenn der Leser komplett andere Wertvorstellungen hat, wird ihn das Argument nicht überzeugen.

Beispiel: In einer freien und demokratischen Gesellschaft zählt die Meinungsfreiheit zu den wichtigsten Werten.

Autoritäres Argument

Bei einem Autoritätsargument berufen Sie sich auf eine namhafte Instanz, die anerkannt ist und Ansehen genießt. Ihr Argument verknüpfen Sie mit einer Aussage dieser Institution oder Autoritätsperson. Deshalb kann auch ein autoritäres Argument sehr stark sein. Denn die Aussagen von angesehenen Instanzen werden üblicherweise nicht in Frage gestellt.

Beispiel: Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit besagt, dass die Anzahl der Langzeitarbeitslosen im November 2019 auf 698.000 gesunken ist. Das ist der niedrigste Wert seit 1992.

Indirektes Argument

Ein indirektes Argument hebelt ein Argument der Gegenseite aus. Dazu greifen Sie ein Gegenargument auf und widerlegen diese Aussage, indem Sie Ihr eigenes Argument dagegensetzen. Können Sie mit einem Fakten-Argument kontern, bekommt ein indirektes Argument besonders viel Kraft.

Beispiel: Kritiker äußern regelmäßig die Befürchtung, dass der frühe Besuch einer Kita und die damit verbundene Fremdbetreuung Kleinstkinder überfordert. Doch mehrere Studien haben nachgewiesen, dass sich gerade ein früher Kita-Besuch positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt.

Plausibilitätsargument

Die Grundidee von einem Plausibilitätsargument ist, dass Sie eine Erklärung liefern, die dem Leser logisch und schlüssig erscheint. Ihr Argument liefert somit eine plausible Begründung. Daher der Name.

Allerdings stützen Sie Ihr Argument meist nicht auf Fakten oder überprüfbare Aussagen. Stattdessen ist Ihre eigene Meinung oder zumindest der gesunde Menschenverstand die Basis Ihres Arguments. Aus diesem Grund brauchen Sie ein wenig Fingerspitzengefühl. Denn der Leser muss Ihre Position nachvollziehen können. Ideal ist natürlich, wenn er Ihre Ansicht teilt.

Beispiel: Wenn eine Ernährung zu einem möglichen Mangel an Vitaminen und Spurenelementen führt, der durch künstliche Ersatzstoffe aufgefangen werden muss, kann kaum von einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsform gesprochen werden.

Analogie-Argument

Das Analogie-Argument überträgt das Thema Ihrer Argumentation auf ein anderes Thema. Auf diese Weise entsteht ein Vergleich, der den Sachverhalt veranschaulicht und den Leser bestenfalls überzeugt.

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Allerdings brauchen Sie dann ein Vergleichsthema, das zu Ihrer Argumentation passt. Andernfalls ergibt sich keine logische Verknüpfung und der Leser kann nicht nachvollziehen, worauf Sie hinauswollen.

Beispiel: Für uns ist es völlig normal, dass Autos auf den Straßen fahren. Unsere Urahnen hätten sich so etwas vermutlich nicht vorstellen können. Gut möglich, dass Ihnen die vielen lauten und schnellen Fahrzeuge sogar Angst gemacht hätten.

Aus welchem Grund sollte es jetzt keine weiteren Entwicklungen mehr geben? Wir begegnen künstlicher Intelligenz skeptisch, manchmal auch ängstlich. Doch für die nachfolgenden Generationen wird künstliche Intelligenz wahrscheinlich ganz selbstverständlich zum Alltag dazugehören.

4 Tipps für Ihre Stellungnahme

Auch wenn es für eine Stellungnahme kein einheitliches Muster gibt, sondern Sie Ihren Text immer auf den Zweck und den Anlass abstimmen müssen, wissen Sie nun zumindest, wie Sie vorgehen können. Und damit Ihnen dabei weder logische noch sprachliche Fehler unterlaufen, haben wir jetzt noch vier Tipps für Sie.

1. Verlieren Sie Ihre These nicht aus den Augen.

Wenn Sie Ihre Stellungnahme schreiben, müssen Sie Ihre These immer im Hinterkopf haben. Wählen Sie Ihre Argumente und die Beispiele dazu so aus, dass sich ein klarer Bezug zu Ihrer These ergibt. Das stärkste Argument und das beste Beispiel bringen nichts, wenn der Leser nicht versteht, was das Ganze mit Ihrem Standpunkt zu tun hat.

2. Ziehen Sie klare Grenzen zwischen Ihren eigenen und fremden Argumenten.

Natürlich können Sie in Ihrer Stellungnahme Argumente aufgreifen, die aus einer Textvorlage oder von einem Dritten stammen. Nur sollten Sie fremde Argumente dann im Konjunktiv formulieren. Denn der Leser muss eindeutig erkennen können, wer durch welche Aussagen Stellung bezieht.

Ziehen Sie keine klaren Grenzen, stiften Sie möglicherweise Verwirrung. Das gilt vor allem dann, wenn sich die Aussagen zum Beispiel bei indirekten Argumenten widersprechen und der Leser nicht weiß, was davon denn jetzt Ihre Position ist.

3. Führen Sie den Leser durch Ihren Text.

Ihre Stellungnahme sollten Sie in Abschnitte und Absätze unterteilen. Dadurch wird der Text übersichtlicher und ist einfacher zu lesen als ein langer Blocktext.

Zwischenüberschriften sind bei einer Stellungnahme aber keine gute Idee. Denn Zwischenüberschriften würden Ihre Argumentation zu sehr unterbrechen. Besser ist, wenn Sie den Leser mit passenden Satzübergängen durch den Text leiten. Dazu können Sie zum Beispiel schreiben:

  • Ein anderes Argument lautet, …
  • Außerdem lässt sich feststellen, dass …
  • Hierzu möchte ich ergänzen, …
  • Der wichtigste Punkt ist aber …
  • Abschließend bleibt festzustellen, …

4. Flechten Sie eine Textvorlage in Ihre Stellungnahme ein.

Bezieht sich Ihre Stellungnahme auf einen vorgegebenen Text, können Sie die Vorlage in Ihre Ausführungen einbinden. Gehen Sie den Text dafür durch, greifen Sie die Argumente des Autors auf und erläutern Sie, wie Sie die Sache sehen.

Beispiel: Nach Ansicht des Autors sind klassische Bücher bessere Lernmittel als digitale Medien. Diese Meinung teile ich nicht. Meiner Meinung nach können gerade Lernseiten und Apps zum Lernen motivieren. Denn diese Lernform ist nicht nur zeitgemäßer, sondern kommt auch dem alltäglichen Verhalten von Kindern eher entgegen. Es gibt mehrere Studien, die diese Einschätzung bestätigen.