Aktualisiert am 12. Juli 2024 von Ömer Bekar, geprüft und gegengelesen von Rechtsanwalt Burkhard Rüscher

Sonderfall-Urkunde

Name und Anschrift des Ausstellers
Name und Anschrift des Empfängers

Ort, Datum

Sonderfall-Urkunde

Hiermit wird beurkundet, dass (Name des Empfängers), geboren am _______, wohnhaft in _______, aufgrund besonderer Umstände und gemäß den Bestimmungen von (Rechtsgrundlage oder Paragraph) mit sofortiger Wirkung folgende Rechte und Pflichten übernimmt:

  1. Recht/Pflicht 1: Beschreibung der spezifischen Rechte oder Pflichten.
  2. Recht/Pflicht 2: Weitere Details zu den speziellen Rechten oder Pflichten.
  3. Recht/Pflicht 3: Zusätzliche Informationen zu den spezifischen Rechten oder Pflichten.

Diese Urkunde tritt am _______ in Kraft und gilt bis auf Widerruf oder bis zum Eintritt der folgenden Bedingungen: (Bedingungen oder Ablaufdatum).

Unterschrift des Ausstellers
Name des Ausstellers

Mit einer selbstgemachten Urkunde können Sie jemanden auszeichnen, loben, ehren oder auch ein bisschen auf die Schippe nehmen. Hier sind Infos und Tipps für die Gestaltung Ihrer Urkunde.

Ein runder Geburtstag, eine Hochzeit oder ein Ehejubiläum. Die erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb oder eine langjährige Mitgliedschaft im Verein. Besondere Verdienste oder gute Leistungen. Ein Andenken an einen Kindergeburtstag, die Zeit im Kindergarten oder ein zurückgelegtes Schuljahr.

Das ist eine Mustervorlage. So könnte Ihr Schreiben aussehen.

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Ein Lob oder ein aufrichtiges Dankeschön. Die Anerkennung einer Eigenschaft oder eines Charakterzugs, vielleicht auch mit einem Augenzwinkern. – Die Liste an möglichen Anlässen, zu denen Sie jemandem eine Urkunde überreichen können, ist lang. Und grundsätzlich können Sie sich bei der Gestaltung Ihrer Urkunden kreativ austoben. Denn feste Regeln gibt es nicht. Ein paar Kleinigkeiten sollten Sie aber trotzdem beachten, damit Ihre Kreation als Urkunde zu erkennen ist. Wie Sie also eigene Urkunden gestalten können, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Ein kleiner Hinweis noch:

Selbstverständlich ist eine Urkunde, die Sie selbst erstellt haben, keine offizielle Urkunde. Eine offizielle Urkunde wird von einer offiziellen Stelle mit entsprechender Berechtigung ausgestellt. Und Sie würden sich strafbar machen, wenn Sie eine Urkunde fälschen, indem Sie ein Eigenwerk als echte Urkunde ausgeben oder eine offizielle Urkunde einfach abändern. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass Sie keine eigenen Urkunden entwerfen dürfen. Schließlich geht es bei einer selbstgemachten Urkunde ja nicht darum, ein offizielles Dokument zu fälschen. Stattdessen ist Ihre selbst entworfene Urkunde ein Schriftstück mit einem persönlichen Hintergrund, das Sie jemandem aus einem besonderen Grund oder als Andenken überreichen. Und dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.

Der Inhalt Ihrer Urkunde

Insgesamt kommt eine Urkunde mit sehr wenig Text aus. Statt langen, ausschweifenden Formulierungen sollten Sie die Inhalte kurz und knapp auf den Punkt bringen. Doch was gehört überhaupt auf eine Urkunde? Eine Urkunde sollte folgende Angaben enthalten:

  • Titel: Zunächst einmal braucht Ihre Urkunde einen Titel. Die einfachste Möglichkeit hierbei ist, dass Sie es schlicht bei dem Wort Urkunde als Überschrift belassen. Je nach Anlass und Thema können Sie aber selbstverständlich auch andere Begriffe verwenden. Ehrenurkunde, Teilnahmeurkunde, Jubiläumsurkunde, Auszeichnung, Zertifikat oder Diplom wären ein paar Beispiele für mögliche Titel.
  • Ausgezeichneter: Vermerken Sie auf der Urkunde, an wen sie verliehen wird.
  • Grund: Formulieren Sie, wofür die Urkunde verliehen wird.
  • Anlass: Schreiben Sie, bei welcher Gelegenheit oder aus welchem Anlass Sie die Urkunde überreichen.
  • Auszeichnender: Auf der Urkunde sollte natürlich auch stehen, von wem die Urkunde verliehen wird.

Als grobe Faustregel gilt, dass sich auf einer Urkunde höchstens acht Zeilen Text befinden sollten. Andernfalls wirkt die Urkunde schnell zu überladen. Dabei wird der Text auf einer Urkunde zentriert ausgerichtet. Zentriert bedeutet, dass der Text in der Blattmitte angeordnet ist. Unter dem Text vermerken Sie dann noch den Ort und das Datum. Außerdem unterschreiben Sie die Urkunde von Hand.

Die Schriften und Farben auf Ihrer Urkunde

Einerseits steht auf einer Urkunde nur wenig Text. Andererseits sollten die Inhalte gut zur Geltung kommen und auch aus größerer Entfernung leicht zu entziffern sein. Das erreichen Sie, indem Sie eine größere Schrift wählen. Größere Schrift heißt, dass der Text mit einer Schriftgröße von mindestens 16 Punkt gedruckt werden sollte. Dadurch sind die Inhalte lesefreundlich gestaltet und das Blatt wirkt gleichzeitig weder zu voll noch zu leer. Für die Überschrift können Sie natürlich eine noch deutlich größere Schrift auswählen.
Da die Überschrift ein entscheidender Bestandteil der Urkunde ist, können Sie den Titel einerseits durch die Schriftgröße und andererseits durch die Schriftart optisch hervorheben. Und dabei können Sie ruhig zu einer ausgefallenen oder verschnörkelten Schmuckschrift greifen. Für den eigentlichen Text sollten Sie dann aber besser eine klare und einfache Schriftart wählen, die gut zu entziffern sind. Und: Belassen Sie es bei höchstens zwei verschiedenen Schriftarten. Mehrere Schriftarten für die paar Zeilen, Ihre handschriftliche Unterschrift und dazu noch Bilder und andere Zierelemente könnten sonst ein zu unruhiges Gesamtbild ergeben.

Als Schriftfarbe sind Sie meist mit Schwarz am besten beraten. Schwarze Schrift auf hellem Hintergrund ist für die Augen nämlich optimal. Ist Ihnen simples Schwarz zu schlicht, können Sie die Überschrift in einer anderen Farbe absetzen. Je nach Papier und Design kann auch eine blaue Schrift gut aussehen. Ansonsten gilt aber für die Schriftfarben, ebenso wie für die Schriftarten, dass es bei zwei unterschiedlichen Farben bleiben sollte.

Bilder und Grafiken auf Ihrer Urkunde

Um Ihre Urkunde optisch aufzuwerten und dekorativer zu gestalten, können Sie Bilder einfügen. Ein Schmuckrahmen, ein Siegerkranz, ein Pokal, ein Logo, ein Wappen oder ein anderes Motiv, das zum Thema passt, können der Urkunde die richtige Optik verleihen. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Grafiken eine gute Qualität haben. Die Auflösung sollte bei 300 dpi liegen, weniger als 200 dpi sollten es auf keinen Fall sein. Gut ist außerdem, wenn Ihre Bilder keine großen Farbflächen haben. Denn wenn Sie Ihre Urkunde mit einem Tintenstrahldrucker ausdrucken, könnten in den Farbflächen unschöne Streifen sichtbar werden. Generell sollten Sie beim Ausdruck übrigens die Einstellung „Beste Qualität“ wählen. Der Druck dauert dann zwar etwas länger und Sie verbrauchen mehr Tinte. Aber dafür erhalten Sie ein besseres Druckergebnis.

Das Format Ihrer Urkunde

Das Format DIN A4 ist für eine Urkunde eine gute Wahl. Denn zum einen ist eine Urkunde in diesem Format groß genug. Und zum anderen kann Ihr Drucker Papier im Format DIN A4 problemlos bedrucken. Die meisten Urkunden werden dabei im Hochformat erstellt. Möchten Sie für Abwechslung sorgen, können Sie Ihre Urkunde aber selbstverständlich auch im Querformat gestalten.

Für schlichte Urkunden wie beispielsweise Teilnehmerurkunden, die Sie in größerer Stückzahl anfertigen, können Sie das Format DIN A5 wählen. In diesem Fall können Sie aus einem Blatt Papier im Format DIN A4 zwei Urkunden anfertigen. Kleiner sollten Ihre Urkunden aber nicht sein. Sonst wirken Sie eher wie Notizzettel, aber eben nicht mehr wie Urkunden.

Das Papier für Ihre Urkunde

Eine Urkunde ist ein besonderes Schriftstück. Und das sollte nicht nur durch die optische Gestaltung zum Ausdruck kommen, sondern durch die gesamte Aufmachung. Verwenden Sie für Ihre Urkunde deshalb kein gewöhnliches Kopierpapier. Greifen Sie stattdessen entweder zu einem Schmuckpapier oder zu einem festen, kartonartigen Papier. Ideal ist ein Papier mit einem Gewicht zwischen 160 und 200 Gramm pro Quadratmeter. Solches Papier ist doppelt so dick wie normales Kopierpapier und fühlt sich dementsprechend hochwertiger an. Gleichzeitig kann Ihr Drucker Papier in dieser Stärke gut verarbeiten. Dickeren Karton sollten Sie aber besser nicht wählen, denn hier kann Ihr Drucker an seine Grenzen stoßen.

Im Schreibwarenbedarf bekommen Sie Schmuckpapier und Tonkarton in unterschiedlichen Formaten und in zahlreichen Farben. Außerdem sind die Papiere einfarbig oder gemustert und mit verschiedenen Oberflächenstrukturen erhältlich. Für welches Papier Sie sich entscheiden sollten, hängt vom Design Ihrer Urkunde ab. Wird Ihre Urkunde eher bunt oder möchten Sie Bilder einbetten, ist ein schlichtes Papier in Weiß oder einer hellen Farbe die beste Wahl. Andernfalls könnte das Papier den Inhalten Ihrer Urkunde die Show stehlen. Halten Sie die Urkunde hingegen recht schlicht, können Sie zu einem Papier mit einem dezenten Muster oder einer strukturierten Oberfläche greifen.

Vordruck für eine Urkunde

Urkunde

 

____________ (Name) ____________

_____(hier tragen Sie ein, wofür oder aus welchem Anlass die Urkunde verliehen wird, z.B. hat erfolgreich an … teilgenommen, ist seit … Jahren Mitglied bei …, hat herausragende Leistungen als … erbracht, wurde zum/r … gewählt, hat den … Platz beim Turnier XY belegt, hat sich bei … vorbildlich verhalten, ist der/die beste Papa/Mama der Welt, hat … tapfer gemeistert, usw.) _____

Als Anerkennung (und Dankeschön) wird er/sie mit dieser Urkunde ausgezeichnet.

 

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Ort, Datum Ihre handschriftliche Unterschrift