Arbeitsvertrag Vordruck

Arbeitsvertrag Vordruck

 

Ein Vordruck oder Vorlage für einen Arbeitsvertrag kann für die meisten Arbeitgeber nur ein „Leitfaden“ sein, über den man die Zusammenarbeit regelt. Abgesehen von Branchenbezogenen Details, gibt es aber einige Grundlagen, die in jeden Vertrag gehören.

Bei einer unbefristeten Einstellung zum Beispiel gibt es insgesamt 10 Punkte die man zu beachten hat. Es muss sehr deutlich feststehen, zwischen welchen Parteien, der Arbeitsvertrag geschlossen wird:

  • Punkt 1. Der Beginn des Arbeitsverhältnisses und die „Berufsbezeichnung“, so wie die Angabe zur Probezeit fallen unter den Punkt zwei. Wichtig ist, dass eine Probezeit hier in Deutschland maximal 6 Monate betrage darf.
  • Im 2.  Punkt muss geklärt werden, was der Arbeitnehmer verdient, wann das Gehalt ausgezahlt wird und welche „Sonderleistungen“ es ggf. gibt.
  • Punkt 4 ist den Arbeitszeiten, bzw. den vereinbarten Arbeitsstunden gewidmet. Also es wird festgelegt zu wie vielen Arbeitsstunden und welchen Arbeitszeiten sich der Arbeitnehmer verpflichtet.
  • Unter Punkt 5, sollte dann der Urlaub geklärt werden. Wie viel Urlaub steht dem Arbeitnehmer pro Jahr zu? Außerdem schließen hier viele Arbeitgeber auch aus, dass der Arbeitnehmer in seiner Urlaubszeit einer Tätigkeit nachgehen darf.
  • Punkt 6 regelt dann, welche Pflichten der Arbeitnehmer hat, wenn er mal nicht zur Arbeit kommen kann. Also im Krankheitsfall oder aus sonstigen Gründen kann es immer mal sein, dass jemand fehlt, deshalb werden hier Fristen festgelegt, bis zu denen der Arbeitgeber informiert werden muss.
  • Punkt 7. Sicher ist kein Chef daran interessiert, dass die Mitarbeiter Firmeninterna an die Außenwelt weitergeben, deshalb ist eine Verschwiegenheitserklärung auch ein fester Bestandteil in einem Arbeitsvertrag.
  • Punkt 8. Als nächstes müssen noch die Kündigungsfristen vereinbart werden. Das gilt nicht nur für die regulären Kündigungsfristen sondern auch für die Kündigungsfristen innerhalb der Probezeit.
  • Punkt 9. Jeder Arbeitgeber sollte auch das eine oder andere Wort zu „Nebenbeschäftigungen“ des Arbeitnehmers sagen. Also wie und unter welchen Umständen, darf der Arbeitnehmer weitere Jobs annehmen? Falls er das darf.
  • Punkt 10. Den Abschluss bilden meistens die Regelungen für „Zusatzvereinbarungen“ und die so genannte „Salvatorische“-Klausel mit der die Rechtmäßigkeit des Vertrages erhalten werden soll, falls mal ein Bestandteil rechtswidrig ist.

 

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