Rechnungsvordruck

Nicht jeder, der vielleicht auch nur ein „Nebengewerbe“ betreibt, möchte sich auch gleich teure Rechnungssoftware zulegen. Deshalb, schreiben viele kleine Gewerbetreibende ihre Rechnungen auch mit dem Textprogramm und mit einem Rechnungsvordruck, ohne viel graphischen Schnik-Schnak.

Was nicht heißt, dass man hier einfach ein: „Zahlen Sie für das Produkt XY Euro.“ Hinschmettern kann. Auch bei einer Rechnung gehören ein paar grundlegende „Floskeln“ zur Grundausstattung. Der Begriff „Rechnung“ kommt dick in die Betreffszeile.

1.) Wer, Wie, Was? Nach den üblichen „Sehr geehrte/r Frau/Herr XXX“, schreibt man erst einmal hin wofür man was berechnet. Für diese erste Zeile kann man folgende Formulierungen verwenden.

2.) „für die unten angegebene Lieferung stellen wir in Rechnung“, Danach kommt erst einmal eine Tabelle mit der Auflistung an Artikeln und natürlich den Einzelpreisen pro Stück. Die letzte Zeile dieser Tabelle sollte die Gesamtsumme bzw. den „Rechnungsbetrag“ beinhalten und wird am besten mit fetter Schrift dargestellt.

3.) „für XXX stellen wir in Rechnung“ Hier sollte man den Satz an sein „Geschäft“ anpassen. Ein Lieferant von Biogemüse, wird sicher nicht die Lieferung in Rechnung stellen sondern das Gemüse und das ist ein PRODUKT. Während ein Dienstleister eher seine Arbeitsstunden in Rechnung stellt, die ja eine DIENSTLEISTUNG sind.

4.) Auf einer Rechnung wird in der Regel auch noch angegeben, mit welcher Frist ein Kunde die die Zahlung zu leisten hat. Vor allem wenn auf Rechnung gekauft wird, zahlt der Kunde erst, wenn die Ware mit der Rechnung eingetroffen ist. Aber auch bei Dienstleistern wird oft erst eine Rechnung erstellt, wenn die Leistung bereits erbracht wurde.

5.) Die Schlussformel lautet deshalb: „ Vielen Dank für Ihren Auftrag! (Hier ruhig etwas kreativer!) Bitte überweisen sie den Rechnungsbetrag innerhalb von X Tagen auf das angegebene Konto.“ Die übliche Zahlungsfrist liegt bei ca. 14 Tagen. In manchen Fällen wird aber auch eine Frist von 7, 10 oder 30 Tagen gesetzt. Das bleibt dem Rechnungssteller überlassen.

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