Vordruck Lohnsteuer

Für die Lohnsteuer, wird sicher kein Arbeitnehmer einen Vordruck brauchen. Denn dafür gibt es ja die Lohnsteuerkarte. Außerdem wird die Lohnsteuer nur bei den Arbeitnehmern fällig, die in einem „unselbstständigen“ Arbeitsverhältnis stehen. Vor allem für diejenigen, die jeden Morgen eine gewisse Wegstrecke zurücklegen müssen um zur Arbeit zu kommen, kann es sich zur Zeit aber sehr lohnen, die Nachrichten im Auge zu behalten.

Die berüchtigte Kürzung der Pendlerpauschale, steht im „Verdacht“ verfassungswidrig zu sein. Das heißt also, dass man sich eventuell noch Hoffnungen darauf machen kann, dass man diese Kürzung nicht hinnehmen muss. Manche Experten empfehlen daher für die Steuererklärung, die gesamten „Wegstrecken“ bei der Pendlerpauschale anzugeben. Es kann dann zwar passieren, dass man eine Steuernachzahlung leisten muss.

Wird das Gesetz jedoch zurückgenommen und den Pendlern die Fahrtkostenpauschale schon ab dem ersten Kilometer zugestanden, wäre es eben sehr schwierig das „gezahlte Geld“, zurück zu bekommen. Denn wie wir sicher alle Wissen, ist das Finanzamt schneller bei der Sache, wenn es darum geht Geld zu kassieren als wenn es um mögliche Rückerstattungen geht. Ob nun die gekürzte oder die volle Pendlerpauschale zum Tragen kommt, spielt jedoch keine Rolle, wenn es um den Höchstbetrag geht.

Für die Fahrten zur Arbeitsstelle dürfen nach wie vor höchstens 4500,-€ steuerlich geltend gemacht werden. Einen pauschalen Vordruck für die Angaben bei der Lohnsteuer kann man aber niemandem geben. Denn was man von der Lohnsteuer absetzen kann, welche individuellen Freibeträge jeder einzelne hat und welche „Werbungskosten“ abgesetzt werden können, ist doch sehr unterschiedlich. Eine einfache Vorlage reicht da nicht aus.

Wer mit der eigenen Lohnsteuer „zu viel“ bekommt, kann sich aber auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Für ein paar Euro Mitgliedsbeitrag bekommt man als Arbeitnehmer hier gute Hilfen und fachliche Beratung für die individuelle Steuersituation.


Vorlage: Lohnsteuer Einspruch

Adresse der Privatperson
Datum

 

Adresse vom Finanzamt

 

Steuernummer …

Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid vom …

 

Sehr geehrte Frau/Herr …,

mit diesem Schreiben lege ich fristgerecht Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid vom … ein. Die umfassende Begründung für meinen Einspruch reiche ich selbstverständlich umgehend nach

Mit freundlichen Grüßen

 

(Unterschrift)