Musterbrief Widerspruch

Bei den vielen verschiedenen Notwendigkeiten, einen Antrag bei einer Behörde einzulegen, kann es immer mal wieder vorkommen, dass man auch einen Wiedspruch, gegen eine Entscheidung einlegen kann oder sollte. Hier ist es wichtig auf die grundlegende Formulierung zu achten. Als Erstes sollte man sich notieren, wie denn nun der Beschluss „genannt“ wird und mit welchem Datum er erstellt, bzw. verschickt wurde.

So banal es auch klingen mag, aber der beste einleitende Satz lautet dann einfach: „Hiermit widerspreche ich Ihrem Beschluss vom (Datum).“ Damit wären schon mal deutlich geklärt, worum es dabei geht. Als Nächstes sollte man aufführen, welchen „Bestandteilen“ des Beschlusses man im Besonderen widersprechen muss. Aber auch man die gesetzlichen Bestimmungen kennt oder sich von einem Anwalt beraten lassen hat, was denn genau am Beschluss nicht stimmt, so kann man das in dem Schreiben jetzt vorbringen.

Mit mir nichtAls Beispiel nehmen wir hier einmal einen HarzIV-Empfänger, dem eine Kürzung der Gelder um 30% mitgeteilt wird, weil er zu einem Termin nicht in der Agentur erschienen ist. Wurde man zu dieser Zeit aber gerade im Krankenhaus wegen eines Beinbruchs oder einer schweren Magen-Darm-Grippe behandelt, so kann er in den Widerspruch schreiben:

Das war es dann auch schon. Gerade bei einem Widerspruch sollte man sich nur auf das „Wesentliche“ konzentrieren. Literarische Meisterwerke, können bei vielen Beamten eine chronische Überforderung auslösen, deshalb gilt die Devise, weniger ist mehr. Muss man vorab zu einem Anwalt, so kann man sich notfalls vom Anwalt, den Widerspruch diktieren lassen.

 

Musterbrief Widerspruch

Name und Anschrift

Name und Anschrift(Firma, Amt, Bank, etc.)

 

Widerspruch gegen den Beschluss vom …

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben widerspreche ich Ihrem Beschluss vom … . Die Kürzung des HarzIV Geldes um 30% ist nicht gerechtfertigt.  „Zu dieser Zeit befand ich mich wegen einer schweren Magen-Darm-Grippe in der XXX-Klinik und habe von Ihrer Terminmitteilung erst bei meiner Entlassung am (Datum) erfahren.

Es war mir überhaupt nicht möglich, Ihren vorgeschlagenen Termin wahrzunehmen. Das ärztliche Attest sowie den Beleg für meinen Krankenhausaufenthalt füge ich bei und fordere Sie auf Ihren Beschluss zu überarbeiten.“

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift